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Bücher
Heinrich G. Kopetz:
Die vermeidbare Energiekrise
Erschienen im Verlag Weishaupt-Gnas, Wien 2009, 222 Seiten; Preis: 19,50 Euro; ISBN 978-3-7059-0307-4.
- Warum droht ein Energienotstand? - Wie kann er verhindert werden? - Wer trägt Verantwortung für eine sichere Energieversorgung in der Zukunft? Auf diese Fragen geht Kopetz in diesem auf wissenschaftlichen Fakten und energiepolitischen Realitäten aufbauendem Buch nach. Wie ein roter Faden zieht sich dabei folgendes Credo durch: Zur Vermeidung eines Energienotstandes und zum dringenst notwendigen Klimaschutz ist der Umstieg auf erneuerbare Energieformen wie Solarstrahlung, Biomasse, Wind und Wasserkraft äußerst dringend erforderlich.
Die sieben Hauptthesen im Buch "Die vermeidbare Energiekrise": 1. Wir steuern auf einen Energienotstand zu: Die Produktion wird zuerst bei Erdöl und später auch bei Erdgas weltweit zurückgehen. Der internationale Streit um die knappen Mengen kann zu Versorgungsengpässer führen. 2. Die Politik ignoriert unangenehme Tatsachen: Durch die Öffentlichkeitsarbeit der fossilen Energiewirtschaft begünstigt, wird in der öffentlichen Debatte die Möglichkeit eines Energienotstandes weitgehend ignoriert. 3. Es wird kaum Vorsorge für eine sichere Energieversorgung getroffen: Es geht wertvolle Zeit für strukturelle Umstellungen der Energieversorgung auf erneuerbare Energie verloren, die dann in Zeiten der Energiekrise fehlen wird. 4. Der Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas ist unausweichlich: Der Umstieg auf erneuerbare Energien, eine bessere Energieeffizienz und Energiesparen sind die einzige erfolgreiche Strategie um Energiekrisen zu verhindern. 5. Vollständiger Umstieg auf erneuerbare Energieträger bis 2040/2050 möglich: Österreich muss sofort die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen um den Energiebedarf aus erneuerbaren Quellen zu decken. 6. Kohlendioxid-Abgabe, Ressourcenabgabe und Förderprogramme: Zur Sicherstellung der Energieversorgung mit erneuerbaren Energieträgern ist eine Kohlendioxidsteuer, eine Ressourcenabgabe, ein stabiles Förderprogramm sowie neue gesetzliche Rahmenbedingungen notwendig. Eine umfassende sachliche Information der Bevölkerung über die Vorteile einer Energiewende soll damit einhergehen. 7. Senken der Treibhausgase: Der Umbau der Energieversorgung bringt einen Rückgang der Treibhausgase und damit die Erfüllung der Verpflichtungen aus den Klimaverträgen als erwünschten Nebeneffekt.
Der Autor Dipl.-Ing. Dr. Heinrich G. Kopetz war viele Jahre Direktor der Kammer für Land- und Forstwirtschaft in der Steiermark und Aufsichtsrat der Steirischen Landeselektrizitätsgesellschaft. Seit 1997 ist er Vorsitzender des Europäischen Biomasseverbandes, seit 2008 im Vorstand des Weltbiomasseverbandes. Kopetz engagiert sich vor allem auf europäischer Ebene und ist weltweit als Vortragender zu Fragen der Energiegewinnung aus Biomasse tätig.
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