Foto: BMLFUW

Ländlicher Raum    Feb. 2012

Online-Fachzeitung des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

Aktuelle Informationen aus Land-und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

 
Aktuelle Informationen und Pressemeldungen aus Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft und zum ländlichen Raum finden Sie auf dieser Seite sowie auf der Homepage des Lebensministeriums.
 
Weitere Informationsquellen:
 
Landwirtschaftskammer Österreich:
http://www.agrar-net.at 
 
Agrarmarkt Austria (AMA):
http://www.ama.at
 
Statistik Austria:
http://www.statistik.at
 
Netzwerk Land
http:// www.netzwerk-land.at

Österreichische Raumordnungskonferenz
(ÖROK): http://www.oerok.gv.at

Forum Nachhaltiges Österreich:
http://www.forum-nachhaltigkeit.at
 
Europäische Union: 
http://europa.eu



 


News

Kein Anbau von gentechnisch verändertem Saatgut in Österreich

In Österreich wird auch hinkünftig kein gentechnisch verändertes Saatgut ausgesät werden.


"Weder unsere Landwirtschaft noch unsere Konsumenten brauchen oder wollen das. Mir geht es auch darum, unsere ökologisch sensiblen Gebiete zu schützen und Kontamination zu verhindern, nur so können wir auch in Zukunft hochqualitative, heimische Lebensmittelproduktion gewährleisten.“, kommentiert Umweltminister Niki Berlakovich die Unbedenklichkeitserklärung der Genmaissorte Mon 810 durch die EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit). Auch Frankreich, Ungarn, Deutschland, Luxemburg und Griechenland haben Schutzklauseln, die den Anbau von gentechnisch verändertem Saatgut untersagen.
 
Minister Berlakovich hat Ende Juni 2009 im Rat der EU-Umweltminister eine Initiative zur Selbstbestimmung bezüglich des Anbaus gentechnisch veränderten Saatgutes eingebracht und wurde dabei von einer Mehrheit der EU-Mitgliedsländer unterstützt. Auch EU Kommissar Stavros Dimas hat eine derartige „opt-out“ Möglichkeit nicht ausgeschlossen und verweist auf eine Studie über sozioökonomische Faktoren im Bezug auf gentechnisch veränderte Organismen, die im Herbst abgeschlossen sein soll. Erst dann könne die Kommission entscheiden. „Ich erwarte jetzt die Vorschläge der Europäischen Kommission, wie sie unserem Anliegen nachkommen will und gehe davon aus, dass es keine weiteren Anträge zur Aufhebung des österreichischen Anbauverbotes für gentechnisch verändertes Saatgut gibt.“, so Minister Berlakovich. Mit einer überwältigenden Mehrheit der Stimmen, ist es im März 2009 gelungen, die Aufhebung des österreichischen Anbauverbotes für zwei gentechnisch veränderte Maissorten durch die Europäische Kommission abzuwehren.
 
 
Quelle: BMLFUW