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Aktuelle Meldungen
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Die Besonderheiten der Forstwirtschaft bedingen, dass im Bereich der betriebswirtschaftlichen Statistik eigene Wege zu beschreiten sind. Während sich viele Branchen der gewerblichen Wirtschaft an den jeweils spezifischen Kennzahlen und Richtwerten der KMU Forschung Austria orientieren können, sind entsprechende Werte aus dem Kreditsektor für den forstlichen Bereich wegen des in der Regel mit Eigenkapital zu finanzierenden Waldvermögens nicht aussagekräftig. Detaillierte, forstliche Branchenkennzahlen sind daher praktisch nur durch empirische Primärforschung zu erlangen.
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18.05.2006,
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Das österreichische Grünland erstreckt sich von den Niederungen des Neusiedlersees im pannonischen, flachhügeligen Ostösterreich bis hin zu den niederschlagsreichen Berggebieten. Rund 2,4 Millionen ha landwirtschaftliche Nutzfläche sind in Österreich mit Grünland bewachsen. Auf diesen Grünlandflächen wachsen jährlich rund 6 bis 7 Millionen Tonnen Trockenbiomasse, die die Nahrungsgrundlage für rund 2,5 Millionen Tiere (Rinder, Pferde, Schafe, Ziegen und Wildtiere) darstellt. Die rund 115.000 Grünland- und Viehbauern in Österreich halten pro ha Grünland rund 0,8 Großvieheinheiten, im reinen Berggebiet oft noch deutlich weniger. Die Grünlandanteile an der landwirtschaftlichen Nutzfläche in den Betrieben liegen bei 69 % der Grünlandbetriebe über 60 %, bei 14 % der Betriebe zwischen 30 und 60 %. 17 % der Ackerbaubetriebe haben neben ihren Ackerflächen bis zu 30 % Grünlandanteil. Rund 10 % der Grünlandbauern bewirtschaften den Betrieb nach der organisch-biologischen Wirtschaftsweise.
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18.05.2006,
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Österreich ist innerhalb der Europäischen Union ein Bio-Musterland. 2001 wurde vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt- und Wasserwirtschaft ein Aktionsplan initiiert, dessen Zielvorgabe die Beibehaltung der österreichischen Spitzenposition im biologischen Landbau innerhalb der EU ist. Dieses Ziel soll unter anderem durch eine Verbesserung der Vermarktungsstrukturen für Biolebensmittel erreicht werden. Dadurch soll die Nachfrage angekurbelt und somit der Absatz der produzierten Bio-Lebensmittel garantiert und ausgeweitet werden. Der Kundenkreis von Biolebensmitteln ist jedoch nach wie vor eingeschränkt. Ziel soll es daher sein, mehr Kunden von den Vorteilen der Bioprodukte zu überzeugen und zum Kauf dieser zu bewegen, um die Nachfrage zu steigern bzw. genügend Abnehmer für die bereits am Markt befindlichen Produkte zu finden. Konventionelle Marketingmaßnahmen, wie z.B. Werbeeinschaltungen über Massenmedien, zeigen hier wenig Erfolg. Sie werden von den Konsumenten unter anderem als wenig vertrauenswürdig eingestuft. Persönliche Informationsquellen wie Freunde, Bekannte, Familie oder Kollegen genießen hingegen einen Vertrauensvorsprung und sind somit eine verlässliche Quelle für Information über biologische Lebensmittel. Derzeit besteht noch ein Defizit in der Ausnutzung dieses offensichtlichen Potentials. Die Gründe dafür liegen vor allem darin, dass die persönlichen Kommunikationsnetzwerke der Biokonsumenten zu wenig bekannt sind, um die interpersonelle Kommunikation zielgruppengerecht zu unterstützen.
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04.07.2006,
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„Hoffeste“ sind Veranstaltungen auf bäuerlichen Betrieben. In anderen Branchen werden derartige Veranstaltungen, oder auch Events wie sie gerne genannt werden, schon lange erfolgreich eingesetzt. Im Jahr 2004 wurden in Niederösterreich fast 40 Veranstaltungen am Bauernhof durch die NÖ-LLK, bzw. rund 10 entsprechende Veranstaltungen durch den Bio-Ernte Verband beworben. Die Bezeichnungen waren mit Hoffest, Weidefest, Tag der Offenen Tür, Erdäpfelfest, Kürbisfest u.a. recht unterschiedlich. Allerdings wird geschätzt, dass in NÖ über die Sommermonate an jedem Wochenende etwa 10 Hoffeste veranstaltet werden. Diese Hoffeste werden überwiegend regional veranstaltet und beworben, daher liegen keine offiziellen Daten oder Zahlen vor. Ebenso gibt es kein einheitliches bzw. aufeinander abgestimmtes Auftreten der Landwirte, weder im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, noch hinsichtlich der durchgeführten Programme. Auffallend ist der relativ hohe Anteil an Bio-Hoffesten.
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01.08.2006,
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Am 24. November 2005 beschloss der Agrarministerrat die Reform des europäischen Zuckermarktes. Die Preise für Zucker und Zuckerrüben sinken drastisch, zum Ausgleich wird eine Kompensationszahlung gewährt.
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26.09.2006,
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