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Ländlicher Raum    Sept. 2010

Online-Fachzeitung des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

Aktuelle Meldungen

  • Ein Trockenschadenmodell für das österreichische Grünland

    Die Auswirkungen einer Klimaänderung haben vor allem auf die landwirtschaftliche Produktion vielfältige und ernsthafte Auswirkungen. So ist durch die zunehmende Erwärmung nicht nur mit einem höheren Wasserverbrauch der Kulturen zu rechnen, sondern auch mit einem verstärkten Auftreten von Extremereignissen wie von Trockenperioden. Das intensiv bewirtschaftete Grünland in Österreich könnte davon besonders stark betroffen sein. In den niederschlagsärmeren Grünlandgebieten im Osten Österreichs traten in den letzten Jahren verstärkt starke Trockenschäden auf, was letztlich zu der Forderung einer Risikoabsicherungsmöglichkeit führte. 

    Ziel eines Projektes war es daher, Teilaspekte des von der Bundesanstalt für alpenländische Landwirtschaft Gumpenstein eingereichten Projektes "Entwicklung eines Modells für die konkrete Ermittlung von Trockenschäden in den einzelnen Grünlandregionen Österreichs" wissenschaftlich aufzuarbeiten. Konkret handelt es sich um die Punkte „Wasser­verbrauch und Ertragsmodelle“ und „Klimadaten“ des obigen Antrages. > mehr

    16.05.2006,
  • Technologiefeld Biotreibstoffe

    Die Europäische Biotreibstoffdirektive hat das Thema Biotreibstoffe in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Biodiesel und Bioethanol haben sich am Markt etabliert, weitere Biotreibstoffe werden als Erfolg versprechend diskutiert. Internationale Experten aus Wissenschaft, Technik und Forschungsförderung gehen davon aus, dass die Entwicklung der Biotreibstoffe in drei Stufen erfolgen wird... > mehr

    18.05.2006,
  • Stickstoffaufnahme und Biomassertrag von Zwischenfrüchten und Auswirkungen auf Ertrag und Qualität

     
    Zu den wesentlichen Aufgaben von Zwischenfrüchten im ökologischen Landbau (vergl. Kolbe et al. 2004)  gehört die Aufnahme des nach der Hauptfrucht im Boden verbliebenen mineralischen Stickstoffs (Nmin) und die damit verbundene Verringerung des Nitratauswaschungsrisikos. Bei anschließender Einarbeitung der Zwischenfrüchte bleibt dieser Stickstoff für die Folgekultur erhalten. Legume Zwischenfrüchte können zusätzlich Stickstoff aus der Luft fixieren (Biological Nitrogen Fixation, BNF) und in die Fruchtfolge einbringen. Ziel dieses Projekts war eine Quantifizierung der Auswirkungen von Zwischenfruchtgemengen mit unterschiedlich hohen Leguminosenanteilen auf den Stickstoffhaushalt sowie auf Erträge und Qualitäten der nachfolgenden Hauptfrüchte unter pannonischen Standortbedingungen.
     
    Standort und Methoden
    In einer vollständig randomisierten Blockanlage wurden drei Varianten mit Zwischenfruchtgemengen unterschiedlichen Leguminosenanteils und eine Variante ohne Zwischenfruchtanbau verglichen... > mehr

    18.05.2006,
  • Nachweis von stress-induzierbaren Allergenen in Äpfeln von Bäumen mit Feuerbrandinfektion

     
    Äpfel gehören zu den europaweit am häufigsten konsumierten Früchten und stellen eine wichtige Quelle an Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen in der Ernährung der Bevölkerung dar. Groben Schätzungen zufolge sind jedoch bis zu 2% der Nord- und Mitteleuropäer Apfelallergiker. In der Fachliteratur sind zurzeit 4 verschiedene Allergene im Apfel beschrieben... > mehr

    19.05.2006,
  • Möglichkeiten zur Kraftstoffeinsparung. Richtiger Einsatz von Maschinen und Geräten im Ackerbau

    Der Dieselverbrauch in der österreichischen Land- und Forstwirtschaft beträgt ca. 450.000 t und entspricht 8 % des Gesamtdieselverbrauchs. Im Sektor Landwirtschaft ist der Verbrauch in den letzten 10 Jahren von ca. 248.732 t ziemlich konstant geblieben (Umweltbundesamt, Wien 2004). Bezogen auf die landwirtschaftliche Nutzfläche betrug der mittlere Dieselverbrauch im Jahr 2003 91 l/ha.

    Mehr als 1/3 der Gesamtkosten einer Traktorstunde sind auf die variablen Kraftstoffkosten zurückzuführen. Neben den betriebswirtschaftlichen Effekten des Dieseleinsatzes werden in der Öffentlichkeit zunehmend volkswirtschaftliche Auswirkungen des fossilen Dieseleinsatzes wie z. B. Emissionen von umwelt- und klimarelevanten Spurengasen diskutiert. Zudem handelt es sich beim fossilen Diesel um ein Produkt welches aus einer begrenzten Ressource hergestellt wird. Es ist daher nahe liegend den Dieseleinsatz in der Landwirtschaft effizienter zu gestalten, was auch im EU-Grünbuch über Energieeffizienz (Juli 2005) für alle Akteure der Europäischen Union gefordert wird. > mehr

    19.05.2006,
  • Biogaserzeugung aus Energiepflanzen

    Wir stehen vor der Herausforderung, Strategien zu finden, mit deren Hilfe wir unseren Energiebedarf langfristig und nachhaltig decken können. Eine sehr viel versprechende Schlüsseltechnologie ist die Energie-Erzeugung aus Biogas. Österreich nimmt im EU-Raum eine führende Rolle im Bereich der Biomasse-Nutzung mit Biogas ein.
     
    Die Biogaserzeugung aus Rohstoffen der Landwirtschaft gewinnt derzeit in Europa stark an Bedeutung. Richtig angewendet trägt sie in besonderer Weise zu einer nachhaltigen Stoff- und Energienutzung bei. Schon jetzt wird Biomasse von Äckern und Wiesen erfolgreich eingesetzt. Am meisten Verwendung finden derzeit die Energiepflanzen Mais, Sonnenblumen, Wiesengras und Sudangräser. Vielfältige andere Pflanzen können ebenfalls zur Biogaserzeugung genutzt werden.

    Der Biomasse-Aktions-Plan (BAP) der Europäischen Kommission zielt darauf ab, eine Steigerung des Anteils erneuerbarer Energieträger am Primär-Energieverbrauch von derzeit rund 6 % auf 12% bis 2010 zu erreichen. Österreich tritt dafür ein, dass der Anteil erneuerbarer Rohstoffe bei Energie, Elektrizität und bei Treibstoffen steigt. Weiters soll im Rahmen der Ratspräsidentschaft erreicht werden, dass EU-weit höhere Beimischungssätze von alternativen Kraftstoffen eingeführt werden. Das gilt beispielsweise für aufbereitetes Biogas, welches sich in der chemischen Zusammensetzung nicht von Erdgas unterscheidet.  > mehr

    19.05.2006,
  • Monitoring der Umstellung auf den biologischen Landbau (MUBIL)

    Im biologischen Landbau versorgen und steuern im Vergleich zur konventionellen Produktion andere acker- und pflanzenbauliche Maßnahmen das Anbausystem. Eine Umstellung von konventioneller auf biologische Bewirtschaftungsweise sowie die Anlage und Pflege von Landschaftselementen (Hecken, Ökowertstreifen, Säume) haben Auswirkungen auf physikalische, chemische und biologische Bodenkennwerte sowie den Wasserhaushalt des Bodens. Damit einhergehend sind Veränderungen in den Pflanzengesellschaften (Ackerwildkräuter), im Bodensamenvorrat, in der oberirdisch lebenden Fauna sowie im Ertragspotential der Kulturpflanzen zu erwarten. > mehr

    21.06.2006,
  • Untersuchungen zum Auftreten von Kannibalismus und Federpicken in alternativen Legehennenhaltungen

    In Österreich werden gegenwärtig ungefähr 5 Millionen Legehennen in registrierten Betrieben, davon ungefähr 2,5 Millionen Hennen in Beständen mit alternativen Haltungssystemen wie Boden-, Volieren- oder Freilandhaltung gehalten. Im vergangenen Jahrzehnt konnte in Österreich ein starker Anstieg der Legehennen in Alternativhaltung beobachtet werden. Fast alle in den Lebensmittelhandel liefernden, größeren Betriebe sind in die Markenprogramme "tierschutzgeprüft" und "KAT" integriert. Die Zahl der Legehennenplätze in alternativen Haltungssystemen in diesem Bereich hat sich seit dem Jahr 2000 von knapp einer Million auf zwei Millionen Hennen verdoppelt.

    Die Verhaltensstörungen Kannibalismus und Federpicken stellen in der Europäischen Union (ANONYM, 2005) und auch in Österreich ein erhebliches Problem in der alternativen Legehennenhaltung dar. Die Konsequenzen der Verhaltensstörungen reichen von leichten Gefiederverlusten und Schmerzen bei leichtem Federpicken bis zum Tod eines erheblichen Anteils der Herde bei massiven Kannibalismusausbrüchen. Damit verbunden sind wirtschaftliche Einbußen durch geringere Legeleistung, höhere Ausfälle und höhere Futterkosten aufgrund der mangelhaften Befiederung. > mehr

    01.08.2006,
  • Beitrag der arbuskulären Mykorrhiza im Ökologischen Landbau zur Förderung der Bodenfruchtbarkeit

    In den letzten Jahren auftretende Umweltbelastungen infolge industrieller landwirtschaftlicher Produktionssysteme, haben das gesellschaftliche Interesse an nachhaltigen Alternativen, wie dem Ökologischen Landbau erhöht. Die Prinzipien des Ökologischen Landbaus sind das Streben nach weitgehend geschlossenen Stoffkreisläufen im Betrieb, der schonende Umgang mit nicht erneuerbaren Rohstoff- und Energieressourcen, die Stärkung und Nutzung natürlicher Selbstregulationsmechanismen sowie die Erhaltung und Verbesserung der Vielfalt der Arten und des Landschaftsbildes. Die Produktivität stützt sich im Ökologischen Landbau auf die Optimierung bodenphysikalischer und bodenchemischer Prozesse sowie der Förderung für die Bodenfruchtbarkeit bedeutende Organismen wie die arbuskuläre Mykorrhiza.
     
    Nach gegenwärtigem Stand des Wissens gehen 80% aller bisher untersuchten höheren Landpflanzenarten eine Symbiose mit arbuskulären Mykorrhizapilzen ein, darunter der Grossteil unserer landwirtschaftlichen Nutzpflanzen.
     
    Vor dem Hintergrund der Optimierung des Ökologischen Landbaus besteht Interesse, die Beziehungen zwischen spezifischen Bewirtschaftungsmaßnahmen und der arbuskulären Mykorrhiza zu untersuchen. > mehr

    01.08.2006,
  • Optimierung von Körner- und Futtererbsenanbau und -verwertung

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    30.08.2006,