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Ländlicher Raum    Feb. 2012

Online-Fachzeitung des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

Aktuelle Meldungen

  • U. Besenfelder , F. Wetscher , T. Huber , V. Havlicek , G. Mößlacher, M. Müller, G. Brem: Vergleichsstudie zum frühzeitigen Re-Transfer In-Vitro-produzierter Rinderembryonen

    In vitro-produzierte Embryonen unterscheiden sich deutlich von Ex vivo-gewonnenen Embryonen. Trotz vielfältiger Merkmalserhebung auf oozytärer und embryonaler Ebene kommt letztendlich den Ergebnissen nach Transfer von IVP-Embryonen auf synchronisierte Rezipienten mit der Erhebung  von Trächtigkeitsraten sowie Kälbergeburtsdaten die größte Bedeutung zu. Diese Erhebungen sind jedoch sehr aufwendig.

    Es war das Ziel dieser Studie, in vitro-produzierte Embryonen unter angepassten, optimalen Bedingungen in den Eileiter Zyklus-synchronisierter Rinder zu übertragen, um effiziente Findungsraten mit optimierten Entwicklungsraten der Embryonen zu kombinieren.
     
    Der vorliegende Endbericht zum Projekt (Forschungsprojekt Nr.:1227 des BMLFUW) „Vergleichsstudie zum frühzeitigen Re-Transfer in vitro-produzierter Rinder-embryonen für die Erzeugung tiefgefriertauglicher Embryonen und von Nachkommen“ mit dreijähriger Laufzeit umfasst Arbeiten mit folgenden Schwerpunkten:
         (i)            Follikeldynamik am Eierstock
       (ii)            In vitro-Produktion von Embryonen
     (iii)            Untersuchungen zur Darstellung der Entwicklungschronologie von Embryonen im Rindereileiter
      (iv)            In vivo-Kultur in vitro-produzierter Embryonen im homologen Rindereileiter
     
    Zusammenfassend lassen die Ergebnisse der Untersuchungen aus diesem Projekt den Schluss zu, dass wichtige Meilensteine sowohl für wissenschaftliche Zwecke als auch für die Routineanwendung geschaffen wurden. Über zahlreiche nationale und internationale Kontakte wurden dem vorliegenden Forschungsprojekt deren Aktualität und Bedeutung bestätigt.

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    28.07.2006,
  • R. B. Linke, H. R. Bolhàr-Nordenkampf, M. H. Meister: : Kulturpflanzen im Klimawandel - Einfluss erhöhter CO2-Konzentration und Temperatur (+3 °C) auf Photosynthese und Wasserhaushalt v

    Die fortschreitende Klimaänderung wird sowohl natürliche als auch forstliche sowie Agrar-Ökosysteme betreffen. In natürlichen bzw. naturnahen Ökosystemen werden sich die Artenzusammensetzung (Biodiversität) ebenso wie die Netto-Primärproduktion ändern, sodass auch Auswirkungen auf die primären und sekundären Konsumenten (Herbivore, Karnivore) zu erwarten sind. Im agrarischen Bereich hingegen kann durch Selektion von Sorten und geeignete kulturtechnische Maßnahmen rasch eine Anpassung an die veränderten Bedingungen erreicht werden.
    Nachdem die Klimaveränderung ein fortschreitender Prozess ist, müssen auch zielführende agrarische Maßnahmen ein dynamischer Prozess sein. Dies zu bewerkstelligen bedarf es fundierten Wissens über die Reaktionen von Nutzpflanzen auf die sich durch den „Global Change“ laufend verändernden Wachstumsbedingungen. Die lokalklimatischen Änderungen der Kulturparameter betreffen die Wasserversorgung (Trockenstress), erhöhtes Temperaturniveau (Atmungsverluste), CO 2-Anreicherung (Kohlenstoffverteilung) und den Einfluss verschiedener Spuren- (Treibhaus)-gase, aber auch Folgeeffekte wie die dadurch geförderte Bildung von bodennahem Ozon.

    Das vorliegende Projekt wurde dahingehend ausgerichtet, möglichst viele Reaktionen des pflanzlichen Metabolismus gleichzeitig zu erfassen, wobei in Klimakammern diverse unterschiedliche Klimaszenarien, KS, (Variable: atmosphärischer CO 2-Gehalt, Lufttemperatur und Wasserversorgung/Trockenheit, Stickstoffversorgung) simuliert wurden.

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    28.07.2006,