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Aktuelle Meldungen
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Während der Anteil der städtischen Bevölkerung Afrikas an der Gesamtbevölkerung in der Vergangenheit noch niedrig war, nimmt ihr Anteil im Laufe der Zeit immer mehr zu. So stieg er von 14,9% im Jahre 1950 auf 38,7% im Jahre 2003 und wird für 2030 auf 53,6% vorhergesagt, was bedeutet, dass im Jahre 2003 329 Millionen Menschen in afrikanischen Städten lebten und im Jahre 2030 vermutlich 748 Millionen Menschen in Städten leben werden. Damit holt Afrika den Urbanisierungsrückstand gegenüber anderen Kontinenten ebenso auf, wie auch innerhalb Afrikas Regionen, die einen Urbanisierungsrückstand gegenüber anderen Regionen haben – etwa Ostafrika im Vergleich zu Nordafrika – . Gegenwärtig und auch in absehbarer Zukunft hat jedoch nur ein kleiner Teil der afrikanischen Stadtbevölkerung eine formale Anstellung im sekundären oder tertiären Sektor, weshalb der größte Teil der Stadtbevölkerung auf informelle Tätigkeit zurückgreift, um in der Stadt zu überleben...
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28.07.2006,
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Planung, auch im Hinblick auf Freizeit, Erholung und Tourismus, versteht sich zunehmend als prozessbegleitendes kooperatives Management. Im Zusammenhang mit der Konfliktlösung gewinnt dieser Aspekt weiter an Bedeutung. Befragungen in deutschen Tourismusdestinationen wie etwa den Alpen oder dem Schwarzwald, zeigen sehr anschaulich, dass aufgrund der unzureichenden Information aber auch wegen der befürchteten Nutzungseinschränkungen aufgrund des europäischen Schutzgebietesnetzes NATURA 2000 große Nachteile befürchtet werden. Dieses Konfliktpotential lässt sich nur dann vermeiden und abbauen, wenn – wie etwa im Rahmen des Mediationsverfahrens zum Natura 2000 Gebiet Verwall in Österreich – Belange der Erholung und des Tourismus in den Planungs- und Moderationsprozess aktiv mit eingebunden werden...
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28.07.2006,
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Der Evaluierungsbericht der Halbzeitbewertung des Österreichischen Programms für die Entwicklung des ländlichen Raums (PELR) wurde knapp vor der Jahreswende 2003/04 der Europäischen Kommission vorgelegt. Im Rahmen dieser Mid-term Review wurden die einzelnen Kapiteln sowie einige kapitelübergreifende Fragen nach einem EU-weit angewendeten Leitfaden bewertet. Die Bundesanstalt für Bergbauernfragen war im Zuge dessen mit der Bearbeitung zahlreicher Fragestellungen befasst, darunter auch die zusätzliche nationale Querschnittsfrage „Chancengleichheit im Ländlichen Raum: Die Lebens- und Arbeitssituation der Frauen im Ländlichen Raum“. Es sollten dabei strukturelle Daten erfasst werden, die wirtschaftliche und soziale Lage der Frauen in ländlichen Regionen dargestellt werden und der Einfluss des PELR auf die Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern erhoben werden...
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28.07.2006,
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Mit der laufenden Programmperiode (2000 bis 2006) erfolgte ein Schub an politischer Aufwertung des ländlichen Raums der gesamten EU. Durch die Diskussionen zur Agenda 2000, durch die Deklaration von Cork und die darauf folgende Umsetzung in EU-Richtlinien wurden die besonderen Aspekte des ländlichen Raums europaweit bewusst gemacht. Massive Reibungsflächen sind dabei sichtbar geworden, die in noch weit größerem Umfang in Ostmitteleuropa bestehen bzw. zentrale Themen der Landentwicklungspolitik in diesen Ländern sind.
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28.07.2006,
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Die Industrie war und ist einer der prononciertesten Befürworter der Erweiterung. Während andere gesellschaftliche Gruppierungen vermeintliche Gefahren und Risken in den Vordergrund rückten, sehen die Unternehmer primär Chancen. Neben den unbestrittenen politischen Gründen für die EU-Erweiterung sind mit der Ostöffnung und der EU-Erweiterung um die ehemaligen kommunistischen Länder große wirtschaftliche Chancen verbunden, die zu einer Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, Steigerung des Wachstums und damit des Wohlstands führen. Von diesen wirtschaftlichen Chancen haben somit alle etwas, nicht nur die Unternehmer. Wichtigster Punkt für Unternehmen ist dabei v.a. die Marktausweitung...
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28.07.2006,
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Auf Österreichs Landwirtschaft kommen große Herausforderungen zu. Zu bewältigen sind die Umsetzung der Gemeinsame Agrarpolitik (GAP)-Reform, die Osterweiterung der Union sowie die kommenden WTO-Verhandlungen. Es stellt sich die Frage, ob Österreichs Landwirtschaft dafür gerüstet ist. Eines kann man heute schon mit ziemlicher Sicherheit sagen: Die landwirtschaftliche Struktur wird nach den bevorstehenden Veränderungen kaum wiederzuerkennen sein: Es kündigt sich in der Agrarstruktur ein Umbruch an. Diesem Agrarstrukturwandel wird unmittelbar auch ein Wandel der landwirtschaftlichen Genossenschaften folgen müssen, d.h. die Genossenschaften werden in Abhängigkeit von der Agrarstruktur in ihrem Wirkungskreis weit stärker als bisher definiert...
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28.07.2006,
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