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Ländlicher Raum    Mai 2012

Online-Fachzeitung des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

Aktuelle Meldungen

  • Planungsmethoden zur Einbindung von Naturparken in die Regionalentwicklung

    Ländliche, als Naturparks oder Naturschutzgebiete ausgewiesene Regionen verfügen zwar über besondere naturräumliche Ausstattungen, stehen jedoch oftmals Schwierigkeiten in der wirtschaftlichen und demografischen Entwicklung gegenüber. > mehr

    07.10.2008,
  • Klaus Wagner: Umweltrelevanz des Programms für die Ländliche Entwicklung

    In der Zwischenevaluierung des Programms für die Ländliche Entwicklung (LEP) musste die Beantwortung der in der EU-Richtlinie vorgegebenen Querschnittsfrage 5 - in welchem Umfang hat das Programm zum Schutz und zur Verbesserung der Umwelt beigetragen - gegeben werden. Die Frage bezieht sich explizit auf den Umfang der Förderungen und nicht auf die Wirkungen.

    Die darin vorgegebenen Indikatoren decken nicht alle Umweltwirkungen des LEP ab (z.B. Boden und Artenvielfalt, die in der ÖPUL Evaluierung ausführlich behandelt wurden) und beziehen sich im Wesentlichen auf die Flächen- bzw. Förderanteile umweltrelevanter Maßnahmen im LEP. Aussagen zu tatsächlichen Umwelteffekten und vertiefende Analysen der Einzelfragen sind in den einzelnen Teilevaluierungsberichten, speziell im Kapitel 6, Agrarumweltmaßnahmen, nachzuschlagen.

    Die Bearbeitung der Querschnittsfrage stützte sich auf die Evaluierungsberichte zu den einzelnen Kapiteln des LEP und konnte daher nur Aussagen aus diesen Berichten zum Umfang der Maßnahmen und zur Abschätzung der Umweltwirkungen zusammenfassen, es wurden keine speziellen Sonderauswertungen der Grunddatenbestände vorgenommen. Als Indikatoren wurden zumeist die Fördersummen bzw. der Anteil der Fördersummen am gesamten Ländlichen Entwicklungsprogramm angegeben, da z.B. die Anzahl der Projekte bzw. Flächenaussagen bei den äußerst heterogenen Förderungsmöglichkeiten im LEP keine sinnvollen Vergleiche und Aggregationen zulässt.

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    15.07.2008,
  • Klaus Wagner: Grundwassereffekte des ÖPUL

    Die Förderungen zur Entwicklung des Ländlichen Raumes umfassen in der Periode 2000 - 2006 insgesamt rund 600 Millionen € jährlich. Das Österreichische Programm zur Förderung einer umweltgerechten, extensiven und den natürlichen Lebensraum schützenden Landwirtschaft (ÖPUL) nimmt davon einen Anteil von 59% ein. Es setzt sich aus 31 Maßnahmen zusammen, die teilweise noch untergliedert bzw. abgestuft sind.

    Die wichtigsten Maßnahmen nach Fördermitteln sind die Basisförderung, die Erosionsschutzmaßnahmen auf Ackerflächen, die Biologische Landwirtschaft und der Verzicht auf Produktionsmittel. 2 Prozent der ÖPUL Mittel werden für das Maßnahmenbündel zum vorbeugenden Grundwasserschutz ausgegeben. Aber auch viele der anderen Maßnahmen müssen in die Evaluierung einbezogen werden, da sie direkt oder indirekt auf die Qualität des Grund- und Oberflächenwassers wirken. 

     In der regionalen Betrachtungsweise interessieren die Effekte besonders in den Porengrundwassergebieten, in denen langjährige Messreihen des Lebensministeriums zur Grundwasserqualität vorliegen, in den ÖPUL Testgebieten und in den im ÖPUL definierten Projektgebieten für Maßnahmen zum vorbeugenden Gewässerschutz. Der Evaluierungsprozess ist daher eine multidimensionale Aufgabe. Um einen Einblick in die tatsächlichen lokalen Wirkungen von Maßnahmen zu bekommen wurden im Laufe der Zwischenevaluierung einige Forschungsprojekte beauftragt...

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    15.07.2008,
  • Klaus Wagner: Forschungsprojekt Iron Curtain

    Durch den Fall des Eisernen Vorhanges und die in Verhandlung befindliche Integration der Mittel- und Osteuropäischen Länder in die Europäische Union erlangen gerade diese Gebiete besondere Bedeutung und haben nun das Interesse von Investoren auf sich gezogen. Starke konkurrierende Nutzungsansprüche sind im Entstehen, die diese Einmaligkeit gefährden bzw. auch gänzlich zerstören könnten.

    Der systematischen und planerischen grenzüberschreitenden Erfassung der Naturraum- und Wirtschaftspotentiale kommt daher besondere Bedeutung zu, um Nutzungskonflikten und der möglichen raschen Zerstörung der einmaligen ökologischen Voraussetzungen a priori entgegentreten zu können. Verlässliche gesamtheitliche Informationen über die beiderseitigen Grenzgebiete, die Aufdeckung von Risiken und Chancen sowie dahingehende Bewertungen werden unumgänglich für die zielorientierte politische Entscheidungsfindung und die Ausarbeitung von Empfehlungen für effektive Maßnahmen zur nachhaltigen Entwicklung sein...

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    15.07.2008,
  • Siegfried Pöchtrager - Walter Wagner: Wirksames Management einer Kooperation im Agrarbereich

    Dieser Artikel soll einige Anregungen zum Management einer Kooperation aufzeigen. Es stellt nicht den Anspruch, alles, was Management einer Kooperation betrifft darzustellen. In diesem großen Themenkomplex würde operatives und strategisches bis hin zu normativem Management einfließen. Vor dem Hintergrund, dass sich der ##quot##Job##quot## des Einzelbetriebsleiters durch das Eingehen einer Kooperation so massiv ändert, erscheint es dennoch sehr sinnvoll, Grundsätze wirksamen Managements aufzuzeigen.

    Der Schritt zum Manager ist schneller vollzogen, als der ehemalige Einzelunternehmer erkennen kann. Diese Managementaufgaben müssen wahrgenommen werden, wenn man sich die dauerhafte Lebensfähigkeit des Betriebes zum Ziel gesetzt hat...

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    14.07.2008,
  • Thomas Parizek - Klaus Wagner: Modelle entwicklungsfähiger Almwirtschaft

    Im Teilprojekt der Bundesanstalt für Agrarwirtschaft zum Man and Biosphere Projekt ##quot##Grünland im Berggebiet##quot## wurden im bisherigen Projektverlauf verschiedenste relevante statistische Daten ausgewertet, um unterschiedliche Grünlandnutzungen auf regionaler Ebene (Kleinproduktionsgebiete für ganz Österreich) und einzelbetrieblicher Ebene abzubilden sowie mögliche Entwicklungen und Zukunftschancen abzuschätzen. Eingehende Untersuchungen erfolgten im Referenzgebiet Ennstal, das die Gemeinden Aigen, Oppenberg, Pürgg-Trautenfels, Stainach und Tauplitz und damit einen Querschnitt von den Nördlichen Kalkalpen bis zu den Niederen Tauern umfasst.

    In den Projektjahren 1999-2000 wurden die Bedeutung der Almwirtschaft und die jüngere Entwicklung für diese Region dargestellt. Dabei zeigten sich die Wichtigkeit und die Funktionsvielfalt der Almen für die Region. Aus der Gesamtdarstellung der unterschiedlichen Almbewirtschaftungstypen der Region kristallisierten sich drei sehr unterschiedliche Nutzungsformen heraus, die auf den ersten Blick erfolgsträchtig und entwicklungsfähig zu sein scheinen. Diese drei Almnutzungsmodelle wurden im abgelaufenen Projektjahr näher betrachtet und in ihren Ausprägungen bezüglich Multifunktionalität und Nachhaltigkeit gegenübergestellt...

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    14.07.2008,
  • Franz Greif - Sophie Pfusterschmid - Klaus Wagner: Die Planung ländlicher Kulturlandschaften - eine Zukunftsaufgabe

    Die Analyse der österreichischen Kulturlandschaft ist in den letzten Jahren Hauptthema zahlreicher Forschungsprojekte gewesen. Es geht jedoch nicht nur um ihre Erforschung, sondern es wird im Zeitalter eines auf allen Ebenen beschleunigten Strukturwandels immer wichtiger, sich mit der Frage des erwünschten Zustands von Kulturlandschaften und insbesondere mit dessen faktischer Erhaltung zu befassen: Dazu gehört vor allem auch, wie dies praktisch angegangen werden soll.

    Elf Forschungs- und Fachdienststellen der Land-, Forst- und Wasserwirtschaft Österreichs erarbeiteten im Rahmen des INTERREG II C Projektes ein gemeinsames Bewertungsschema für Landschaftsfunktionen. Das Projektgebiet bestand aus sieben Gemeinden des Marchfeldes. Die Bundesanstalt für Agrarwirtschaft steuerte dazu einen Entwicklungsplan für das bestehende Gefüge von landwirtschaftlichen Funktionsflächen bei. Aufgrund der internationalen Zusammensetzung der Projektpartner wurden die erarbeiteten Planungsüberlegungen auch mit deutschen, ungarischen und griechischen Agrar- und Forstplanern diskutiert... > mehr

    11.07.2008,
  • Die Bewertung der Multifunktionalität landwirtschaftlicher Flächen im Einzugsgebiet der Ybbs

    Die Bearbeitungen zum Interreg IIIB - CADSES Projekt ILUP (2A055 ILUP, Laufzeit 2002 - 2006) erfolgen unter Koordination des Lebensministeriums, Sektion IV-Forst, mit Beteiligung mehrerer österreichischer Bundes- und Landesdienststellen aus dem Bereich Wasserwirtschaft und Wasserschutz, Wildbach- und Lawinenverbauung, Raumplanung sowie Land- und Forstwirtschaft. Projektgebiete in Österreich sind die Einzugsgebiete der Ybbs und der Raab. In der internationalen Zusammenarbeit mit der Bundesrepublik Deutschland (Einzugsgebiet der Donaunebenflüsse Rott und Vils), Tschechien (Einzugsgebiet Obere March), Ungarn (Raab) und Griechenland sollen abgestimmte Verfahren eines integrierten Flussraummanagements geschaffen werden. Der Schwerpunkt liegt beim Risikomanagement und bei Vorbeugemaßnahmen für die in den in den letzten Jahren verstärkt aufgetretenen Hochwasserereignisse.
     
    Die Bundesanstalt für Agrarwirtschaft untersuchte in ihrem Projektteil die regional- und speziell landwirtschaftlichen Aspekte im Einzugsgebiet der Ybbs (vgl. auch Wagner, Klaus, 2005) und in weiterer Folge für vier Referenzgemeinden jene Funktionen landwirtschaftlicher Flächen, die über die Produktion von Nahrungsmitteln und Rohstoffen hinausgehen. Die jüngsten Ergebnisse werden im Folgenden dargestellt. 
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    17.07.2006,