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Aktuelle Meldungen
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Die Nachfrage nach Produkten aus tiergerechter Haltung steigt zunehmend, und damit verbunden auch die Bereitschaft für Lebensmittel von tiergerecht gehaltenen Tieren mehr zu bezahlen. Der Vorteil tiergerechter Haltungssysteme besteht neben der höheren Verbraucherakzeptanz in der Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens der Tiere. Daraus folgt eine Stabilisierung der Produktionsleistung und ein ökonomischer Vorteil durch einerseits geringere Produktionskosten aufgrund gesünderer Tiere und andererseits durch höhere Preise der Produkte. Ein hoher Standard in der Tiergerechtheit ist daher im Interesse aller Beteiligten (Landwirte, Konsumenten und Nutztiere) anzustreben. Die Verwirklichung dieses Zieles setzt das Wissen um die Ursachen von Problemen und ihrer Vermeidung voraus.
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14.07.2008,
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Um Aussagen über den Einsatz eines Melkroboters unter österreichspezifischen Bedingungen zu erhalten, wurde das Forschungsprojekt 1206 ##quot##Einsatz eines automatischen Melksystems unter österreichischen Rahmenbedingungen##quot## gefördert von Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, von der Landwirtschaftlichen Bundesversuchswirtschaften GmbH (BVW) Wieselburg, in Kooperation mit AGES Milchwirtschaft Wolfpassing durchgeführt. Im Rahmen dieses Projekts untersuchte das Institut für Tierhaltung und Tierschutz an der Veterinärmedizinischen Universität Wien im Subprojekt den ##quot##Einfluss eines automatischen Melksystems auf Verhalten, Physiologie und Gesundheit von Milchkühen unter Berücksichtigung der Herdenüberwachung und verschiedener Fütterungsvarianten##quot##.
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11.07.2008,
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In Österreich werden gegenwärtig ungefähr 5 Millionen Legehennen in registrierten Betrieben, davon ungefähr 2,5 Millionen Hennen in Beständen mit alternativen Haltungssystemen wie Boden-, Volieren- oder Freilandhaltung gehalten. Im vergangenen Jahrzehnt konnte in Österreich ein starker Anstieg der Legehennen in Alternativhaltung beobachtet werden. Fast alle in den Lebensmittelhandel liefernden, größeren Betriebe sind in die Markenprogramme "tierschutzgeprüft" und "KAT" integriert. Die Zahl der Legehennenplätze in alternativen Haltungssystemen in diesem Bereich hat sich seit dem Jahr 2000 von knapp einer Million auf zwei Millionen Hennen verdoppelt.
Die Verhaltensstörungen Kannibalismus und Federpicken stellen in der Europäischen Union (ANONYM, 2005) und auch in Österreich ein erhebliches Problem in der alternativen Legehennenhaltung dar. Die Konsequenzen der Verhaltensstörungen reichen von leichten Gefiederverlusten und Schmerzen bei leichtem Federpicken bis zum Tod eines erheblichen Anteils der Herde bei massiven Kannibalismusausbrüchen. Damit verbunden sind wirtschaftliche Einbußen durch geringere Legeleistung, höhere Ausfälle und höhere Futterkosten aufgrund der mangelhaften Befiederung.
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01.08.2006,
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