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Ländlicher Raum    Mai 2012

Online-Fachzeitung des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

SCHNEIDER Felicitas

Klaus Weiermair - Maria Schneider: Von der agrarwirtschaftlich zur touristisch genutzten Landschaft: Überlegungen an Hand eines Fallbeispiels aus Osttirol

Existenz und Wachstum des Tourismus, insbesondere des alpenländischen Tourismus, werden stark von der vorhandenen Natur- und/oder Kulturlandschaft mitbestimmt. Sei es als Gegenstand oder Kulisse, die Landschaft spielt sowohl in der Produktion als auch in der Vermarktung touristischer Dienstleistungen eine wichtige Rolle. Nach einer langen Phase des Massentourismus und des dadurch bedingten Landschaftsverbrauchs ist es in den letzten Jahren zu einer Neubewertung der Landschaft für den Tourismus gekommen. Statt der touristischen Landschaftskulisse wird verstärkt eine der heutigen Zeit entsprechende Kultur der Naturlandschaft gefordert.

Damit eröffnen sich sowohl für alte als auch für neue Tourismusregionen interessante und einzigartige Konversionsmöglichkeiten. Eine Illustration solch möglicher Entwicklungsalternativen liefern die in diesem Beitrag angezeigten möglichen Zukunftsszenarien für ein Dorf und seine Tourismusentwicklung in Obertilliach in Osttirol...