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Ländlicher Raum    Feb. 2012

Online-Fachzeitung des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

MEIXNER

Siegfried Pöchtrager - Oliver Meixner: Einführung und Konsequenzen der Einführung des Qualitätsmanagements für die Ernährungswirtschaft

Mit steigenden Anforderungen an Sicherheit, Nachvollziehbarkeit und Qualität bei landwirtschaftlichen Produkten werden Qualitätsmanagement-Systeme, wie sie in der Verarbeitung bereits üblich sind, auch in der Urproduktion zunehmend an Bedeutung gewinnen. Das Ziel eines Qualitätsmanagement-Systems (QM-Systems) ist es, neben der Sicherstellung der Qualität für eine Ware, den Abnehmern bzw. den Endverbrauchern klar darzustellen, wie das Produkt entstanden ist (z. B. integrierte Produktion in der Landwirtschaft, Einhaltung bestimmter Produktionsrichtlinien etc.), damit eine hohe Kundenzufriedenheit erreicht werden kann.

Die Umsetzung der Forderungen hinsichtlich Sicherheit und Qualität der Produkte und Herstellungsprozesse ist aber ohne Konzept und Struktur kaum möglich. Mit Hilfe eines vorgegebenen QM-Systems, z. B. nach der Norm ÖNORM EN ISO 9001 : 2000, können Anforderungen systematisch erfüllt und umgesetzt werden. Viele Verarbeitungsbetriebe arbeiten bereits mit QM-Systemen, die nach dieser Norm aufgebaut sind. Letztlich wird auch die Urproduktion, die Landwirtschaft, nicht umhin kommen, sich langfristig dem Thema Qualitätsmanagement zu widmen...