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Ländlicher Raum    Mai 2012

Online-Fachzeitung des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

Aktuelle Meldungen

  • Franz Greif: Der Zustand der ländlichen Räume in Ostmitteleuropa

    Mit der laufenden Programmperiode (2000 bis 2006) erfolgte ein Schub an politischer Aufwertung des ländlichen Raums der gesamten EU.

    Durch die Diskussionen zur Agenda 2000, durch die Deklaration von Cork und die darauf folgende Umsetzung in EU-Richtlinien wurden die besonderen Aspekte des ländlichen Raums europaweit bewusst gemacht. Massive Reibungsflächen sind dabei sichtbar geworden, die in noch weit größerem Umfang in Ostmitteleuropa bestehen bzw. zentrale Themen der Landentwicklungspolitik in diesen Ländern sind.

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    11.07.2008,
  • Franz Greif - Sophie Pfusterschmid - Klaus Wagner: Die Planung ländlicher Kulturlandschaften - eine Zukunftsaufgabe

    Die Analyse der österreichischen Kulturlandschaft ist in den letzten Jahren Hauptthema zahlreicher Forschungsprojekte gewesen. Es geht jedoch nicht nur um ihre Erforschung, sondern es wird im Zeitalter eines auf allen Ebenen beschleunigten Strukturwandels immer wichtiger, sich mit der Frage des erwünschten Zustands von Kulturlandschaften und insbesondere mit dessen faktischer Erhaltung zu befassen: Dazu gehört vor allem auch, wie dies praktisch angegangen werden soll.

    Elf Forschungs- und Fachdienststellen der Land-, Forst- und Wasserwirtschaft Österreichs erarbeiteten im Rahmen des INTERREG II C Projektes ein gemeinsames Bewertungsschema für Landschaftsfunktionen. Das Projektgebiet bestand aus sieben Gemeinden des Marchfeldes. Die Bundesanstalt für Agrarwirtschaft steuerte dazu einen Entwicklungsplan für das bestehende Gefüge von landwirtschaftlichen Funktionsflächen bei. Aufgrund der internationalen Zusammensetzung der Projektpartner wurden die erarbeiteten Planungsüberlegungen auch mit deutschen, ungarischen und griechischen Agrar- und Forstplanern diskutiert... > mehr

    11.07.2008,
  • Franz Greif: Österreichs

    Die Erweiterung der EU ist eine überragende wirtschaftliche Herausforderung für die nächste Zukunft, mit großartigen Chancen, aber auch zahlreichen Risiken. Den politisch Verantwortlichen in ganz Europa sollte insbesondere bewusst sein, dass die Erweiterung vor allem für die Bewohner der bisher extrem benachteiligten Regionen zu beiden Seiten der Grenze existenzielle, aber auch soziale und sozialpsychologische Probleme bringt.

    Grenzlandentwicklung entlang der Linie des ehemaligen ##quot##Eisernen Vorhanges##quot## ist in allen davon betroffenen Ländern auch eine herausragende Aufgabe der Regionalpolitik. Österreich anerkennt die prioritäre Dotierung der Gemeinschaftsinitiative Interreg III als Schwerpunkt zugunsten von grenzüberschreitenden Initiativen. Diese dienen jedoch nicht exklusiv der Vorbereitung der EU-Grenzregionen auf den Beitritt der ehemals sozialistischen Länder Mittel- und Osteuropas. Österreich hat deshalb beim Europäischen Rat von Nizza weitere Maßnahmen zugunsten der Entwicklung der Grenzregionen gefordert...

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    11.07.2008,