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Ländlicher Raum    Mai 2012

Online-Fachzeitung des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

Dipl.-Ing. Dr. Bernhard FREYER


Aktuelle Meldungen

  • Manuela Kaltenecker - Ruth Kratochvil - Bernhard Freyer: Beiträge des Ökologischen Landbaus zu einem nachhaltigen Ernährungssystem dargestellt am Beispiel der Region Mostviertel-Eisenwu

    Ernährungssicherheit, gesunde Ernährung und die damit im Zusammenhang stehende landwirtschaftliche Produktionsweise rücken im Lichte jüngster Lebensmittelskandale sowie zunehmender ernährungsbedingter Krankheiten vermehrt ins öffentliche Interesse. Für ein nachhaltiges Agrar- und Ernährungssystem ergeben sich somit zwei Ziele: Bereitstellung hochwertiger Lebensmittel und Gewährleistung gesunder Ernährung bei gleichzeitiger größtmöglicher Schonung natürlicher Ressourcen. Zur komplementären Erreichung beider Zielsetzungen wird der Ökologische Landbau als Lösungsmodell diskutiert.

    Ziel vorliegender Arbeit ist es, am Beispiel der Region Mostviertel-Eisenwurzen die Folgen einer großflächigen Umstellung für die Lebensmittelproduktionsmengen sowie den Lebensmittelbedarf der regionalen Bevölkerung abzuschätzen. Darüber hinaus soll auf Seiten des Bedarfs eine konkrete Alternative in Form veränderter Verzehrgewohnheiten entwickelt und deren Rückwirkung auf die Produktion bewertet werden...

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    11.07.2008,
  • Ruth Kratochvil - Thomas Lindenthal - Bernhard Freyer: Großflächige Umstellung auf ökologischen Landbau - eine Literaturzusammenstellung

     

    Die aktuellen Probleme im Agrarsektor haben ein bisher nicht dagewesenes Interesse an einer verstärkten Förderung des Ökologischen Landbaus durch gezielte agrarpolitische Maßnahmen geweckt. Dazu werden auch in Österreich Zielvorstellungen von bis zu 20 % biologisch wirtschaftender Betriebe geäußert. Gleichzeitig stellt sich aber auch die Frage nach den ökonomischen sowie sozialen Konsequenzen einer weitgehenden Umstellung auf Ökologischen Landbau.

    In einer Reihe von Studien wurde versucht, die Wirkungen einer flächendeckenden Umstellung ganzer Nationen bzw. einer teilweisen Umstellung abzuschätzen. Die Ergebnisse der zitierten Untersuchungen sollen hier vergleichend dargestellt und daraus Handlungsbedarf hinsichtlich einer großflächigen Umstellung abgeleitet werden...

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    11.07.2008,
  • Optimierung von Körner- und Futtererbsenanbau und -verwertung

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    30.08.2006,
  • Beitrag der arbuskulären Mykorrhiza im Ökologischen Landbau zur Förderung der Bodenfruchtbarkeit

    In den letzten Jahren auftretende Umweltbelastungen infolge industrieller landwirtschaftlicher Produktionssysteme, haben das gesellschaftliche Interesse an nachhaltigen Alternativen, wie dem Ökologischen Landbau erhöht. Die Prinzipien des Ökologischen Landbaus sind das Streben nach weitgehend geschlossenen Stoffkreisläufen im Betrieb, der schonende Umgang mit nicht erneuerbaren Rohstoff- und Energieressourcen, die Stärkung und Nutzung natürlicher Selbstregulationsmechanismen sowie die Erhaltung und Verbesserung der Vielfalt der Arten und des Landschaftsbildes. Die Produktivität stützt sich im Ökologischen Landbau auf die Optimierung bodenphysikalischer und bodenchemischer Prozesse sowie der Förderung für die Bodenfruchtbarkeit bedeutende Organismen wie die arbuskuläre Mykorrhiza.
     
    Nach gegenwärtigem Stand des Wissens gehen 80% aller bisher untersuchten höheren Landpflanzenarten eine Symbiose mit arbuskulären Mykorrhizapilzen ein, darunter der Grossteil unserer landwirtschaftlichen Nutzpflanzen.
     
    Vor dem Hintergrund der Optimierung des Ökologischen Landbaus besteht Interesse, die Beziehungen zwischen spezifischen Bewirtschaftungsmaßnahmen und der arbuskulären Mykorrhiza zu untersuchen. > mehr

    01.08.2006,
  • Monitoring der Umstellung auf den biologischen Landbau (MUBIL)

    Im biologischen Landbau versorgen und steuern im Vergleich zur konventionellen Produktion andere acker- und pflanzenbauliche Maßnahmen das Anbausystem. Eine Umstellung von konventioneller auf biologische Bewirtschaftungsweise sowie die Anlage und Pflege von Landschaftselementen (Hecken, Ökowertstreifen, Säume) haben Auswirkungen auf physikalische, chemische und biologische Bodenkennwerte sowie den Wasserhaushalt des Bodens. Damit einhergehend sind Veränderungen in den Pflanzengesellschaften (Ackerwildkräuter), im Bodensamenvorrat, in der oberirdisch lebenden Fauna sowie im Ertragspotential der Kulturpflanzen zu erwarten. > mehr

    21.06.2006,
  • Stickstoffaufnahme und Biomassertrag von Zwischenfrüchten und Auswirkungen auf Ertrag und Qualität

     
    Zu den wesentlichen Aufgaben von Zwischenfrüchten im ökologischen Landbau (vergl. Kolbe et al. 2004)  gehört die Aufnahme des nach der Hauptfrucht im Boden verbliebenen mineralischen Stickstoffs (Nmin) und die damit verbundene Verringerung des Nitratauswaschungsrisikos. Bei anschließender Einarbeitung der Zwischenfrüchte bleibt dieser Stickstoff für die Folgekultur erhalten. Legume Zwischenfrüchte können zusätzlich Stickstoff aus der Luft fixieren (Biological Nitrogen Fixation, BNF) und in die Fruchtfolge einbringen. Ziel dieses Projekts war eine Quantifizierung der Auswirkungen von Zwischenfruchtgemengen mit unterschiedlich hohen Leguminosenanteilen auf den Stickstoffhaushalt sowie auf Erträge und Qualitäten der nachfolgenden Hauptfrüchte unter pannonischen Standortbedingungen.
     
    Standort und Methoden
    In einer vollständig randomisierten Blockanlage wurden drei Varianten mit Zwischenfruchtgemengen unterschiedlichen Leguminosenanteils und eine Variante ohne Zwischenfruchtanbau verglichen... > mehr

    18.05.2006,