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Ländlicher Raum    Mai 2012

Online-Fachzeitung des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

Aktuelle Meldungen

  • Franz Weiß - Erwin Schmid - Michael Eder: Ein regionalisiertes Politikinformationssystem für den Bereich der alpenländischen Landwirtschaft in Österreich

    Spätestens seit der Reform der GAP im Jahre 1992 hat sich der Schwerpunkt der Agrarpolitik von Preis- und Mengenstützungen hin zu direkten Einkommensbeihilfen verlagert. Dabei stehen nicht mehr Produktionsziele im Vordergrund, sondern Struktur- und Umweltziele, wie die Erhaltung einer flächendeckenden und nachhaltigen Landbewirtschaftung. Nicht zuletzt aufgrund internationaler Verpflichtungen (WTO) und der geplanten Osterweiterung der Europäischen Union wird sich der Schwerpunkt landwirtschaftlicher Förderungen weiter zugunsten von Direktzahlungen verschieben.

    Um jedoch die Auswirkungen neuer politischer Instrumente oder geänderter Rahmenbedingungen auf Agrarstruktur und Umwelt abschätzen zu können, benötigt man regionalisierte Politikinformationssysteme, die Entscheidungsprozesse möglichst schon auf der Betriebsebene abbilden. Die meisten vorhandenen Agrarsektormodelle wurden für andere Zwecke konstruiert, sind stark aggregiert und modellieren betriebliche Entscheidungen nicht explizit. Sie sind deshalb weder geeignet, die Auswirkungen agrarpolitischer Maßnahmen auf betrieblicher oder regionaler Ebne zu simulieren, noch Verschiebungen in der Betriebs- und Produktionsstruktur vorherzusagen.

    Im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojektes des Instituts für Wirtschaft, Politik und Recht und des Instituts für Agrarökonomik an der Universität für Bodenkultur wurde daher ein Modellkonzept entwickelt, mit dem dieses Defizit behoben werden kann. Darüber hinaus wurde dieses Konzept in einem ersten Schritt auf den österreichischen Alpenraum angewendet...

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    11.07.2008,
  • Michael Eder - Walter Schneeberger: Entwicklung der Bioackerfläche und ihre Nutzung

    In den neunziger Jahren hat sich der biologische Landbau in Österreich sehr dynamisch entwickelt, 1997 wurden fast 20.000 Biobetriebe (inkl. Umstellungsbetriebe) registriert. Doch 1998 waren nur mehr geringe Zuwächse bei der Gesamtzahl der Biobetriebe zu verzeichnen, danach nahm die Zahl der Biobetriebe erstmals ab, bis 2001 um rund 10 %. Erst 2002 kam es zu einer Trendumkehr mit einem Anstieg auf rund 18.600 Biobetriebe.


    Die Entwicklungen in den Jahren 2000 bis 2002 haben zur Folge, dass sich die Produktion stärker an die Nachfrage anpasst, denn während ein Angebotsüberhang bei Biomilch und Biorindfleisch besteht, sind bei pflanzlichen Erzeugnissen Produktionszuwächse notwendig, um die erwartete Nachfrage abzudecken...

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    11.07.2008,
  • Franz Weiß - Erwin Schmid - Michael Eder: Ein regionalisiertes Politikinformationssystem für den Bereich der alpenländischen Landwirtschaft in Österreich

    Spätestens seit der Reform der GAP im Jahre 1992 hat sich der Schwerpunkt der Agrarpolitik von Preis- und Mengenstützungen hin zu direkten Einkommensbeihilfen verlagert. Dabei stehen nicht mehr Produktionsziele im Vordergrund, sondern Struktur- und Umweltziele, wie die Erhaltung einer flächendeckenden und nachhaltigen Landbewirtschaftung. Nicht zuletzt aufgrund internationaler Verpflichtungen (WTO) und der geplanten Osterweiterung der Europäischen Union wird sich der Schwerpunkt landwirtschaftlicher Förderungen weiter zugunsten von Direktzahlungen verschieben.

    Um jedoch die Auswirkungen neuer politischer Instrumente oder geänderter Rahmenbedingungen auf Agrarstruktur und Umwelt abschätzen zu können, benötigt man regionalisierte Politikinformationssysteme, die Entscheidungsprozesse möglichst schon auf der Betriebsebene abbilden. Die meisten vorhandenen Agrarsektormodelle wurden für andere Zwecke konstruiert, sind stark aggregiert und modellieren betriebliche Entscheidungen nicht explizit. Sie sind deshalb weder geeignet, die Auswirkungen agrarpolitischer Maßnahmen auf betrieblicher oder regionaler Ebne zu simulieren, noch Verschiebungen in der Betriebs- und Produktionsstruktur vorherzusagen.

    Im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojektes des Instituts für Wirtschaft, Politik und Recht und des Instituts für Agrarökonomik an der Universität für Bodenkultur wurde daher ein Modellkonzept entwickelt, mit dem dieses Defizit behoben werden kann. Darüber hinaus wurde dieses Konzept in einem ersten Schritt auf den österreichischen Alpenraum angewendet...

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    11.07.2008,
  • Leopold Kirner - Michael Eder - Walter Schneberger: Strukturelle Merkmale der Biobetriebe in Österreich

    Agrarstrukturelle Daten stehen aus verschiedenen Quellen zur Verfügung. Die Agrarstrukturerhebung 1999 gibt über die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe ohne Differenzierung nach biologischen und konventionellen Betrieben Auskunft. Der Invekos-Datensatz enthält alle Betriebe mit Mehrfachantrag und informiert über die Flächennutzung und Tierhaltung sowie über die Teilnahme der Betriebe an verschiedenen ÖPUL-Maßnahmen (z.B. biologische Wirtschaftsweise). Über die Betriebsnummer ist eine Verknüpfung der Agrarstrukturerhebung und der Invekos-Daten möglich, sodass die in der Agrarstrukturerhebung erfassten Merkmale auch den Betrieben im Invekos-Datensatz zugeordnet werden können. Die Datenquelle für die Gesamtzahl der Biobetriebe in Österreich ist das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Die Meldungen der Biobetriebe mit einem gültigen Kontrollvertrag fließen in diese Statistik ein. Im Jahr 2000 waren dies 19.031 Betriebe...

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    11.07.2008,
  • Franz Weiß - Erwin Schmid - Michale Eder: Ein regionlisiertes Politikinformationssystem für den Bereich der alpenländischen Landwirtschaft in Österreich

    Spätestens seit der Reform der GAP im Jahre 1992 hat sich der Schwerpunkt der Agrarpolitik von Preis- und Mengenstützungen hin zu direkten Einkommensbeihilfen verlagert. Dabei stehen nicht mehr Produktionsziele im Vordergrund, sondern Struktur- und Umweltziele, wie die Erhaltung einer flächendeckenden und nachhaltigen Landbewirtschaftung. Nicht zuletzt aufgrund internationaler Verpflichtungen (WTO) und der geplanten Osterweiterung der Europäischen Union wird sich der Schwerpunkt landwirtschaftlicher Förderungen weiter zugunsten von Direktzahlungen verschieben.

    Um jedoch die Auswirkungen neuer politischer Instrumente oder geänderter Rahmenbedingungen auf Agrarstruktur und Umwelt abschätzen zu können, benötigt man regionalisierte Politikinformationssysteme, die Entscheidungsprozesse möglichst schon auf der Betriebsebene abbilden. Die meisten vorhandenen Agrarsektormodelle wurden für andere Zwecke konstruiert, sind stark aggregiert und modellieren betriebliche Entscheidungen nicht explizit. Sie sind deshalb weder geeignet, die Auswirkungen agrarpolitischer Maßnahmen auf betrieblicher oder regionaler Ebne zu simulieren, noch Verschiebungen in der Betriebs- und Produktionsstruktur vorherzusagen.

    Im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojektes des Instituts für Wirtschaft, Politik und Recht und des Instituts für Agrarökonomik an der Universität für Bodenkultur wurde daher ein Modellkonzept entwickelt, mit dem dieses Defizit behoben werden kann. Darüber hinaus wurde dieses Konzept in einem ersten Schritt auf den österreichischen Alpenraum angewendet...

    04.07.2005,