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Ländlicher Raum    Feb. 2012

Online-Fachzeitung des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

Aktuelle Meldungen

  • Bewirtschaftungsmaßnahmen des Grünlandes zur Erhaltung einer vielfältigen Kulturlandschaft

    Die gepflegte und landschaftlich viel­fältige Kulturlandschaft  in Österreich stellt eine wichtige Grundlage für Wirt­schaftszweige und unserer Authentizität dar. Geprägt wird dieses einzigartige Produkt von Bauern­hand. > mehr

    30.04.2010, Ländlicher Raum
  • Karl Buchgraber: Wächst die Kulturlandschaft im Berggebiet zu?

    Die offene und gepflegte wie auch vielfältige Kulturlandschaft ist eine wichtige Visitenkarte der Tourismuswirtschaft in Österreich. Der Landwirt versucht in den Berggebieten mit den kleinen Betriebsstrukturen und oft bei gefährlicher Erschwernis die Grünlandflächen in mäßig produktiver aber ökologischer Weise für seine Tiere zu nutzen und damit offen zu halten.

    In dieser kreislaufbezogenen Bewirtschaftungsform, die aus Arbeits-, Investitions- und Produktivitätsgründen nicht mit der Milch- und Fleischproduktion der Gunstlagen im globalen Markt Schritt halten kann, verändern sich die Rahmenbedingungen gerade für das Berggebiet so massiv, dass es bereits mittelfristig und besonders langfristig zu einer deutlichen Veränderung in der Kulturlandschaft und im ländlichen Raum kommen wird...

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    10.07.2008,
  • Gregory Egger - Karoline Angermann - Susanne Aigner - Karl Buchgraber: GIS-gestütztes Almbewertungsmodell

    Grundlage für eine erfolgreiche und nachhaltige Almbewirtschaftung ist die Qualität und Menge des Grundfutters. Eine angemessene Ertragsleistung setzt eine ökologisch angepasste Wirtschaftsweise auf den Almweiden voraus. Wesentlich dabei ist eine geordnete Weidewirtschaft (##quot##Weidemanagement##quot##), bei der die Nutzung auf das natürlichen Ertragspotenzial abgestimmt ist.


    Mit Hilfe des GIS-gestützten Ertragsmodellierung ist eine flächendeckende, rasche und nachvollziehbare Bewertung von Almweiden möglich. Wesentlich dabei ist die Verknüpfung von Expertenwissen mit konkreten Messdaten und erprobten Schätzverfahren. Durch die standardisierte Vorgangsweise bei Erhebung und Auswertung und durch Aufbereitung mittels Geografischem Informationssystem (GIS) sind die Ergebnisse nachvollziehbar und anschaulich darstellbar. 

     
    Das Almbewertungsmodell ist für die Planungspraxis konzipiert. Es dient als Basis bei der Durchführung von Behördenverfahren wie Wald-Weide-Trennungen, Neuregulierungen und bei der Bewertung von Grundstücken. Weiters kann das Almbewertungsmodell als Entscheidungshilfe bei der Beurteilung von Einzelmaßnahmen, bei der Kosten-Nutzen-Analyse von Maßnahmen, bei Expertengutachten und Schutzgebietsmanagementplänen eingesetzt werden. In der almwirtschaftlichen Praxis können mit Hilfe des Almbewertungsmodells konkrete Fragestellungen wie z. B. die Ermittlung der optimalen Bestoßung, die Berechnung des zusätzlichen Energieangebotes durch Schwenden bzw. das fehlende Energieangebot durch Nutzungsverzicht auf Flächen rasch und nachvollziehbar beantwortet werden.
     

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    10.07.2008,
  • Österreichisches Grünland ist schwer zu bearbeiten

     
    Grünlandbetriebe sind in Österreich meist kombiniert mit Waldwirtschaft. Die traditionelle Vieh- und Waldwirtschaft bringt beste „Grüne Milch“, „Fleisch aus der Natur“ und „Energie aus der Natur“. > mehr

    20.07.2007,
  • Die Nachfrage nach Energie belebt auch die Grünland- und Viehwirtschaft

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    28.12.2006,
  • Grünlandbewirtschaftung in Österreich

    Das österreichische Grünland erstreckt sich von den Niederungen des Neusiedler­sees im pannonischen, flachhügeligen Ostösterreich bis hin zu den nieder­schlags­reichen Berggebieten. Rund 2,4 Millionen ha landwirtschaftliche Nutzfläche sind in Österreich mit Grünland bewachsen. Auf diesen Grünlandflächen wachsen jährlich rund 6 bis 7 Millionen Tonnen Trockenbiomasse, die die Nahrungsgrundlage für rund 2,5 Millionen Tiere (Rinder, Pferde, Schafe, Ziegen und Wildtiere) darstellt. Die rund 115.000 Grünland- und Viehbauern in Österreich halten pro ha Grünland rund 0,8 Großvieheinheiten, im reinen Berggebiet oft noch deutlich weniger.
     
    Die Grünland­anteile an der landwirtschaftlichen Nutzfläche in den Betrieben liegen bei 69 % der Grünlandbetriebe über 60 %, bei 14 % der Betriebe zwischen 30 und 60 %. 17 % der Ackerbaubetriebe haben neben ihren Acker­flä­chen bis zu 30 % Grünlandanteil. Rund 10 % der Grünlandbauern bewirt­schaften den Betrieb nach der organisch-biolo­gi­schen Wirtschaftsweise. > mehr

    18.05.2006,