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Ländlicher Raum    Mai 2012

Online-Fachzeitung des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

BRATL

Hubert Bratl: Bio-Lebensmittelcluster-Austria

Clusterentwicklungsprojekt zur Etablierung der Österreichischen Bio-Lebensmittelproduktion auf nationalen und internationalen Märkten

Österreich zählt in der Produktion und Vermarktung von Bio-Lebensmitteln zu den fortgeschrittensten Ländern Europas. Dafür stehen in erster Linie die hohe Anzahl an Bio-Bauern und das Niveau der Bio-Standards und deren Kontrolle.

Nach der Phase der starken Produktionszuwächse und des Erschließens breiter Kundenmärkte stellt sich für das österreichische Bio-Lebensmittel-System die Frage nach der Zukunftsstrategie. Die Herausforderung lautet nun viel stärker ##quot##Wettbewerbsfähigkeit##quot##, neue Qualitäten und Innovationen in der Produktion und Organisation sind gefragt.

Mit der Cluster-Methode bietet sich ein Ansatz zur Bewältigung dieser Zukunftsherausforderungen an. Denn Cluster zielen auf die Optimierung der Beziehungen zwischen den Leistungsakteuren an der Wertschöpfungskette (Produzenten, Verarbeiter, Handel, etc.) ab als auch jener zwischen diesen und den Kontextbereichen (Nachfrage, Wettbewerb, Politik, Wissen, etc.). Der Zweck von Clustern besteht in der Auslotung von Synergiepotenzialen und deren Nutzbarmachung durch Kooperation und Koordination, um so Produkt- und Prozessinnovationen voranzutreiben und damit letztlich die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Um die Einlösbarkeit dieser Ansprüche zu prüfen, wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft sowie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit und des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie eine Cluster-Machbarkeitsstudie erstellt...